Symbiotische Landwirtschaft
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Karl Ludwig Schweisfurths Tagebuch

TV-Tipp: „Vom Wurstkönig zum Bio-Pionier“

Karl Ludwig Schweisfurth in der „Doku am Freitag“ des WDR, 19. Juni 2015

Gemeinsam lebt sich’s besser: Stiftungsgründer Karl Ludwig Schweisfurth geht auch heute noch neue Wege, hier mit der symbiotischen Landwirtschaft

„Pioniere“ heißt die dreiteilige Reihe, die das WDR im Juni als „Doku am Freitag“ ausstrahlen wird. Am 19. Juni, von 20.15 bis 21.00 Uhr steht hier unser Stiftungsgründer Karl Ludwig Schweisfurth mit seinem Lebenswerk im Mittelpunkt.

Die kommende Doku „Vom Wurstkönig zum Bio-Pionier: Karl Ludwig Schweisfurth“ beleuchtet, wie Schweisfurth ab den 1950er Jahren als „Wirtschaftswunder-Pionier“ das Familienunternehmen „Herta“ zu einem der größten Fleischproduzenten Europas machte. Dann die Wende: Schweisfurth, mittlerweile selbst von Zweifeln an der Massentierhaltung geplagt und von seinen Kindern kritisiert, verkaufte die „Herta“ und wurde Bio-Bauer in Oberbayern. In Herrmannsdorf bei Glonn widmet er sich seither der Erzeugung von „besserem Fleisch“ aus handwerklicher Produktion, von Tieren, die artgerecht gehalten werden. Seine Söhne sind versöhnt und sorgen aktiv mit dafür, dass der Hof wirtschaftlich arbeitet.

Auch heute, mit 84 Jahren, rastet Karl Ludwig Schweisfurth noch nicht, sondern geht wieder neue (alte) Wege: Auf dem Gelände in Herrmannsdorf widmet er sich der symbiotischen Landwirtschaft.

Prädikat: Sehr sehenswert!
Hier gibt es weitere Informationen zur Sendung

„Vom Wurstkönig zum Bio-Pionier“
Sendedatum: 19. Juni 2015, WDR
Sendezeit: 20.15 bis 21.00 Uhr

Das Experiment Symbiotische Landwirtschaft – eine Dokumentation

symbiotische-lw-dokumentation

Symbiosen
Das Zusammenleben verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen und Wohlbefinden.
So haben wir das im Biologieunterricht gelernt und dabei an die Madenpicker auf den Nashörnern gedacht, und wieder vergessen.

Die Idee der Symbiose geht auf den ersten griechischen Philosophen zurück, Heraklit.
Er beschrieb das friedliche Zusammenleben möglich verschiedener „Originale“, Junge und Alte, Starke und Schwache, Konservative und Progressive, Arme und Reiche… als Voraussetzung einer stabilen, kreativen Gesellschaft.
Und so lehrte er, alles ist immer wieder anders, alles „fließt“.

Die Vision – das waren Impulse, die Eingebung, etwas zu machen, was so nach meinem Wissen noch keiner gemacht hatte. Deshalb bat ich meinen Sohn Karl, Geschäftsführer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten: „Karl, gib mir die vier Hektar Land (…) ich möchte versuchen, Fleisch, Schinken und Würste noch besser zu machen.”

Also raus aus dem Stall mit den Schweinen und ab auf die Weide. Warum keine Hühner dazu, zusammen mit den Schweinen? War diese Idee wirklich so verrückt? Ist es nicht so, dass es Pflanzen, Menschen, Tieren, die zusammen leben und sich mögen, besser geht als jedem für sich alleine?

Ich wollte eine andere Tierhaltung – ethisch vertretbar, zukunftsweisend und enkeltauglich. So kam es zur Gründung der „Ersten privaten Versuchsanstalt für eine Symbiotische Landwirtschaft“

Die Beobachtungen, die wir in zehn Jahren gemacht haben und die Erkenntnisse, die wir daraus gewonnen haben, habe ich anlässlich der Verleihung des Naturschutzpreises des BUND Bayern am 30. November 2014 den Menschen, den Tieren, und den Dörfern Bayerns zum Geschenk gemacht.

Diese 10 experimentellen und lehrreichen Jahre habe ich in einer Dokumentation niedergeschrieben „Symbiosen – zum Nutzen unserer Nutztiere und zu unser aller Nutzen. Das Experiment Symbiotische Landwirtschaft.“

Ich wünsche mir, dass sich symbiotisches Denken und Handeln rasch verbreitet, vor allem in der Landwirtschaft und Tierhaltung. Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation in viele richtige Hände kommt. Dazu schicke ich Ihnen gerne weitere Exemplare, bitte bestellen bei cthomas@schweisfurth.de
(Ein Exemplar 4 Euro, zwei Exemplare 5 Euro, drei Exemplare 7 Euro)

Herzlichst,
Ihr Karl L. Schweisfurth

Karl Ludwig Schweisfurth bekommt den Bayerischen Naturschutzpreis

BUND-preis-KLSStellvertretende BN-Vorsitzende Doris Tropper, Preisträger Karl Ludwig Schweisfurth, BN-Vorsitzender Hubert Weiger, stellvertretender BN-Vorsitzender Sebastian Schönauer (Foto: BN/Toni Mader)

Der Bayerische Naturschutzpreis ist die höchste Auszeichnung des BUND Naturschutz in Bayern e.V., dem ältesten und größten Naturschutzverband des Freistaats. Damit ist der Preis die bedeutendste Naturschutz-Auszeichnung Bayerns.

Der Bayerische Naturschutzpreis wird durch Beschluss der BN-Delegiertenversammlung seit über 40 Jahren an hochverdiente Persönlichkeiten für ihr herausragendes Wirken im Naturschutz verliehen. Der Preis ist mit der Ehrenmitgliedschaft im BUND Naturschutz verbunden.

„Fleisch muss wieder kostbar und wertvoll werden. Lieber halb so viel dafür dreimal so gut!“ – mit diesem Grundgedanken hat Karl Ludwig Schweisfurth die Symbiotische Landwirtschaft entwickelt.

Das erprobte Konzept zur handwerklichen Erzeugung von Lebens-Mitteln höchster Qualität dient dem Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen und ist durch einen achtsamen Umgang mit den Tieren bis zum Tod und darüber hinaus gekennzeichnet. Die Symbiotische Landwirtschaft wurde in Form von Leuchtturmprojekten in ganz Europa bereits erfolgreich realisiert.

Mit der Verleihung des Bayerischen Naturschutzpreises an Karl Ludwig Schweisfurth sollen seine großen Verdienste für die Fortentwicklung des ökologischen Landbaus, um eine artgerechte Tierhaltung, die Erhaltung einer ganzheitlichen Lebensmittelqualität und die Förderung einer tragfähigen Agrar-Kultur gewürdigt werden.

Zur Webseite vom BUND

Das Buch mit dem frechen Titel: Der Metzger, der kein Fleisch mehr isst….

… wenn er nicht genau weiß, wo das Fleisch herkommt und wie das Tier gelebt hat

hat eine sehr große Resonanz in den Medien gefunden, mit großen, zum Teil ganzseitigen Berichten in den großen Tageszeitungen und sehr vielen Fachzeitschriften. Meine Vorstellungen von einer achtsamen Nutzung der Natur für unsere Lebens-Mittel sowie über die Welt von Herrmannsdorf sind zumeist als Vorbild, aber auch mit kritischen Untertönen dargestellt. In Herrmannsdorf ist aber auch wirklich alles so ganz, ganz anders. Vor allem, was den Umgang mit den Tieren angeht. Das Interesse ist immer noch groß.

In 14 Kapiteln erzähle ich Geschichten aus meinem Leben, die mich geprägt haben. Jede Geschichte hat ihre eigene kleine Botschaft und alle Geschichten führen zu dem Punkt, wo ich beschlossen habe: Dorothee, ich muss noch mal eine grundsätzliche Entscheidung treffen: ich werde Vegetarier…, wenn ich nicht in Herrmannsdorf bin und wenn ich mich nicht wirklich darauf verlassen kann, dass das Fleisch auf meinem Teller nicht aus einer Massen- und Intensivhaltung von irgendwo in der Welt herkommt.

“Vom Fleischfabrikanten zum Biobauern” – ein Film mit dem WDR

Liebe Freunde,
am Mittwoch, den 14. Mai habe ich für den WDR, Format “Planet Wissen”, den einstündigen Film “Karl Ludwig Schweisfurth – vom Fleischfabrikanten zum Biobauern” gemacht.

Diese Film wird gezeigt:
Freitag, 30. Mai um 15 Uhr im WDR
Freitag, 30. Mai um 15 und 21:45 Uhr auf BR Alpha
am 9. Juni (Pfingstmontag) um 13:15 Uhr im SWR

Die Organisation des Filmes hatte Birgit Amrehn, moderiert wird er von Andrea Grießmann.

Der Film zeigt meines Erachtens sehr gut unsere Vorstellungen und Erfahrungen im Umgang mit den Tieren und der Natur, sowie unsere besondere Art der handwerklichen Erzeugung, als auch unsere Wertvorstellungen und unsere “Philosophie”.

Ein wenig kann man hier schon angucken:
Zur Webseite von “Planet Wissen”

Der Metzger,
der kein Fleisch mehr isst …

“… wenn er nicht genau weiß, wo es herkommt, und wie das Tier gelebt hat.

So lautet der vollständige Titel des neuen Buches von Karl Ludwig Schweisfurth. Sarah Wiener würdigt in ihrem Vorwort sein Lebenswerk. Er habe gezeigt, dass eine andere Landwirtschaft, die dem Boden und den Tieren mit Respekt begegnet, möglich ist. „Es ist möglich, wenn man auf kleine, heterogene Einheiten setzt, in Kreisläufen wirtschaftet und handwerklich arbeitet.“

Vierzehn in sich geschlossene Kapitel erzählen sehr offen die Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens, das viel bewegt hat und bewegt. Sie lassen den Leser teilhaben an seiner Familiengeschichte, an seinem Leben als Sohn, Vater, Unternehmer, Kunstliebhaber und Öko-Bauer. Das Eingestehen der eigenen Fehler und die Bereitschaft, immer wieder neu zu denken und vor allem auszuprobieren sind das Rezept zu seinem Erfolg und zu seinem sinnerfüllten Leben.

Besonders schön sind die handgeschriebenen Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels, die wunderbar das auf den Punkt bringen, was die Geschichte in der großen Geschichte zusammenhält. Jedes Kapitel zieht einen großen Bogen von der Kindheit bis zur Gegenwart, von der Zeit als Unternehmer von Herta bis zur Zeit als Ökopionier und als Beobachter und Hirte der Tiere in Herrmannsdorf. Sein Leben als Lernender in enger Verbindung mit der Natur macht nachdenklich und begeistert.”
Gudrun Schweisfurth

Erhältlich in allen Herrmannsdorfer Geschäften
208 Seiten, oekom verlag München, 2014, 19,95 Euro
ISBN-13: 978-3-86581-470-8

Zum Oekom Verlag – hier gibt es auch eine Leseprobe

Zum Interview der SZ Mit Karl Ludwig Schweisfurth

Die “Stuttgarter Nachrichten” schreiben über Karl Ludwig Schweisfurth und das neue Buch

Das Handelsblatt berichtete anlässlich der Neuerscheinung

Hintergrundfoto